Nach der Hamburger Hochbahn und der Bremer BSAG plant nun auch die Berliner BVG ihre Fahrgäste intensiver zu überwachen. Die Maßnahme soll das Sicherheitsgefühl erhöhen. Anders als vielleicht erwartet ist jedoch nicht geplant auf die gelegentlich gewalttätigen Kontrolleure zu verzichten. Stattdessen setzt die BVG ebenfalls auf Verhaltensüberwachung.
Insgesamt sollen an 20 Stationen Kameras zur Bewertung von Verhalten in weniger öffentlich zugänglichen Bereichen eingesetzt werden. 13 Stationen wurden bereits ausgestattet.
Am Kottbusser Tor soll das Verhalten aller Fahrgäste erfasst und bewertet werden. Welche Verhaltensweisen dabei als unerwünscht gelten, ist ‒ wie auch in den anderen Städten ‒ bislang nicht bekannt.